Hüttenwanderung mit Hund bzw. Bergtouren mit Hund zu Alm- und Berghütten

Servus und Hallo aus dem Salzkammergut zu ein paar grundlegenden Infos über eine Hüttenwanderung mit Hund!

Warum das Thema Hüttenwanderung mit Hund? Ganz einfach, weil’s bald wieder wärmer wird 😎 . Und in der Vorfreude zur warmen Jahreszeit kann man schon mal über eine der schönsten Arten sprechen, die Berge zu erleben – die Hüttentour mit Hund.

Ein Hinweis vorweg: hier geht es nicht vorrangig um Hütten-Übernachtungen (dazu gibt’s bald einen eigenen Beitrag), vielmehr wie gesagt: um erste Basics …

Grund zwei um über eine Hüttentour mit Hund zu sprechen? Weil’s ein paar Dinge gibt, die dabei zu beachten sind, also …

… Bergfex:Innen, seid ihr bereit, euch in das Abenteuer der Hüttenwanderung mit Hund zu stürzen?

Weiterführende Beiträge zum Thema findest du hier:

Die Basics und eine erste Checkliste

Riemannhaus im Steinerne Meer Berchtesgadener Alpen
Geschlossen (Sommer 23), weil in Renovierung: das Riemannhaus (2177 m ü. A., Steinernes Meer)

Hier eine Checkliste, um euch auf den richtigen Weg zu bringen:

  • Wähle die richtige Hütte: Bei der Planung einer Hüttentour ist die Auswahl der richtigen Hütte entscheidend. Überlegt euch, welche Region ihr erkunden möchtet und welche Schwierigkeitsgrade für eure Gruppe angemessen sind. Berücksichtigt auch die Erreichbarkeit der Hütte, insbesondere wenn ihr mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln anreist.
  • Berücksichtige die Gehzeiten: Schätzt die Gehzeiten realistisch ein, basierend auf eurer Fitness und der Schwierigkeit der Route. Bedenkt auch, dass ihr eure Hunde dabei habt, die möglicherweise nicht die gleiche Ausdauer haben wie ihr. Plant genügend Pausen ein, um euch auszuruhen und eure Energiereserven aufzufüllen.
  • Packe klug: Packliste, packliste, packliste! Stellt sicher, dass ihr alle notwendigen Ausrüstungsgegenstände dabei habt, einschließlich wetterfester Kleidung, Verpflegung, Wasser, Karte und Kompass, Erste-Hilfe-Set und einer Stirnlampe. Vergesst auch nicht das Essen und die Ausrüstung für eure Hunde, einschließlich Futter, Wasser und einem Schlafplatz.
  • Reserviere im Voraus: Besonders in der Hochsaison kann es schwierig sein, einen Platz in den Hütten zu bekommen. Reserviert im Voraus, um sicherzustellen, dass ihr einen Schlafplatz habt und nicht vor verschlossener Tür steht. Informiert die Hüttenwirte auch im Voraus über eure Hunde, um sicherzustellen, dass sie willkommen sind.
  • Informiert euch über die Hüttenregeln: Jede Hütte hat ihre eigenen Regeln und Vorschriften. Informiert euch im Voraus über die Hausordnung, insbesondere in Bezug auf Hunde. Einige Hütten erlauben möglicherweise keine Hunde in den Schlafbereichen oder haben besondere Vorschriften zur Leinenpflicht.
  • Bereitet euch auf Notfälle vor: Hoffen wir zwar das Beste, aber bereiten uns auf das Schlimmste vor. Kennt die Notrufnummern der Region und informiert euch über mögliche Evakuierungswege im Falle eines Notfalls. Tragt immer ein Handy mit geladenem Akku bei euch, aber verlasst euch nicht ausschließlich darauf.
  • Achte auf die Umwelt: Respektiert die Natur und hinterlasst keinen Müll. Bringt alle Abfälle wieder mit und haltet euch an die markierten Wege, um die empfindliche Bergumwelt zu schützen. Vermeidet es auch, die lokale Flora und Fauna zu stören, und nehmt Rücksicht auf andere Wanderer und Bergfex:Innen.

Mit diesen Tipps und Infos seid ihr bestens gerüstet für eure erste Hüttentour. Plant im Voraus, packt klug und genießt die unvergesslichen Erlebnisse, die euch in den Bergen erwarten!

Die richtige Ausrüstung für (Tages)-Wanderungen (mit Hund)

Empfohlenes Equipment für Hüttenwanderung mit Hund

Wenn du dich auf eine Hüttentour mit deinem pelzigen Begleiter vorbereitest, gibt es einige wichtige Dinge zu beachten, um euer Abenteuer sicher und komfortabel zu gestalten.

Hier sind einige spezifische Empfehlungen für das Equipment, das du für eine Hüttenwanderung mit Hund benötigst:

  1. Wasser– und Futtervorräte: Stelle sicher, dass du ausreichend Wasser und Futter für deinen Hund mitführst, auch wenn ihr plant, in einer Berghütte zu übernachten. Ein faltbarer Trinkbehälter und leicht verdauliches Trockenfutter sind praktisch und einfach zu transportieren.
  2. Sicherheitsausrüstung: Vergiss nicht die Sicherheitsausrüstung für deinen Hund, wie zum Beispiel ein reflektierendes Halsband oder ein LED-Licht, um ihn in der Dunkelheit sichtbar zu machen. Eine Notfallpfeife kann auch nützlich sein, um im Notfall auf euch aufmerksam zu machen.
  3. Reservierungen und Vorbereitung (Wie gesagt: zu Hüttenübernachtung mit Hund findet ihr hier bald einen eigenen Beitrag 😉 ): Wie bereits erwähnt, plane im Voraus und reserviere einen Schlafplatz in der Berghütte, besonders in der Hochsaison. Informiere die Hüttenwirte im Voraus über deinen Hund und kläre ab, ob er willkommen ist und ob es spezielle Regeln oder Gebühren gibt.
  4. Hundedecke oder Schlafsack: Wenn ihr plant, in einer Berghütte zu übernachten, denke daran, eine Hundedecke oder einen Hundeschlafsack mitzubringen, um deinem Hund eine gemütliche Schlafstätte zu bieten. Manche Hütten stellen auch Hundekörbchen oder Decken zur Verfügung, aber es ist ratsam, eine eigene Unterlage mitzubringen.
  5. Komfortartikel für deinen Hund: Denke auch an den Komfort deines Hundes und packe einige seiner Lieblingsspielzeuge oder Kauknochen ein, um ihm während der Wanderung und in der Hütte Freude zu bereiten.

Mit diesem spezifischen Equipment seid ihr bestens gerüstet für eure Hüttentour mit Hund. Denkt daran, die Bedürfnisse eures Hundes zu berücksichtigen und euch auf eine sichere und komfortable Wanderung vorzubereiten.

Weitere Vorbereitungen für eine Hüttenwanderung mit Hund

Rinnerhütte im Toten Gebirge
Eine meiner absoluten Lieblingshütten: die Rinnerhütte im Toten Gebirge
  • Trainiere deinen Hund: Bevor es auf die Wanderung geht, ist es wichtig, dass dein Hund grundlegende Gehorsamskommandos wie „Sitz“, „Bleib“ und „Hier“ beherrscht. Dies erleichtert nicht nur die Wanderung, sondern kann auch lebensrettend sein, wenn dein Hund in kritischen Situationen reagieren muss.
  • Rücksicht nehmen: Während du unterwegs bist, sei rücksichtsvoll gegenüber anderen Wanderern und der Umwelt. Halte deinen Hund an der Leine, um Wildtiere nicht zu stören, und sammle alle Hinterlassenschaften deines Hundes ein.
  • Sicherheit geht vor: Überprüfe das Wetter und die Bedingungen auf den Wanderwegen, bevor du losgehst. Passe deine Pläne entsprechend an und überschätze nicht die Fähigkeiten deines Hundes. Es ist besser, sicher nach Hause zu kommen, als sich in Gefahr zu bringen.

Ein Fazit und kurze Zusammenfassung

Nun, da die Vorbereitungen abgeschlossen sind, kann das Abenteuer beginnen! Unterwegs werdet ihr auf eine Vielzahl von Hütten stoßen, die euch Unterschlupf und Verpflegung bieten.

Genießt die Gastfreundschaft der Hüttenwirte und lasst euch mit lokalen Spezialitäten verwöhnen.

Aber denkt daran, die schönsten Erlebnisse passieren oft abseits der ausgetretenen Pfade. Erkundet verborgene Täler, plätschernde Bäche und einsame Gipfel. Euer Hund wird es lieben, neue Gerüche zu entdecken und an eurer Seite die Welt zu erkunden.

Schließlich ist es wichtig, sich zu erinnern, dass eine Hüttenwanderung mit Hund nicht nur ein Abenteuer ist, sondern auch eine Verantwortung.

Achte auf die Bedürfnisse deines Hundes, sei achtsam gegenüber der Natur und genieße jeden Moment, den ihr gemeinsam verbringt.

Also, Bergfex:Innen, wenn ihr bereit seid, die Welt der Berge mit eurem treuen Gefährten zu erkunden, dann nichts wie los! Eine Hüttenwanderung mit Hund ist eine unvergessliche Erfahrung, die euch noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Habt ihr bereits Erfahrungen bei einer Hüttenwanderung mit Hund? Fragen? Tipps oder sonstiges? Dann rein in die Kommentare damit – ich freue mich auf euer Feedback. Dann wie immer: Bleibt’s auf’m Weg!

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About Author /

BERG-VAN:Christian. Ich bin mit meinem Hund (Ronja Räubertochter, Maltipoo) unterwegs um Bergtouren und Wanderungen mit Hund zu testen. Weiters teste ich / testen wir (auch Ronja testet) Ausrüstung für Hund und Bergfex:Innen auf Tauglichkeit und Sicherheit in den Bergen.

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