Hund gesund am Berg: Tipps zur Hundegesundheit in den Bergen

Servus aus dem Salzkammergut zum Thema „Hund gesund“ 😀 Du planst also einen Urlaub, ein Abenteuer mit deinem treuen Vierbeiner in den Bergen?

Perfekt! Besser könnt ihr eure gemeinsame Zeit nicht verbringen.

Aber bevor ihr euch in die wunderschöne Bergwelt stürzt, lassen mich dir ein paar wichtige Informationen mit auf den Weg geben:

Hund gesund am Berg – Leitfaden für Bergabenteuer mit deinem vierbeinigen Begleiter

Hier sind einige Fragen, die du dir vielleicht schon gestellt hast:

4 wichtige Fragen zur Gesundheit deiner Fellnase(n) am Berg – damit dein Hund gesund bleibt

Weiterführende Beiträge zum Thema findest du hier:

Ausgewogene Ernährung für Hunde bei Bergtouren & Wanderungen

Wie kann ich sicherstellen, dass mein Hund gesund genug für eine Bergwanderung ist?

Schön, dass ihr hier seid und euch Gedanken darüber macht, wie ihr euren vierbeinigen Freund auf eine Bergwanderung mitnehmen könnt.

Als erfahrener Bergfex und Hundefan möchte ich euch ein paar Tipps geben, wie ihr sicher sein könnt, dass euer Hund fit und gesund genug für das Abenteuer in den Bergen ist.

Als erstes ist es wichtig, dass dein Hund eine gute Grundkondition hat.

Klar, nicht jeder Hund ist ein Sporthund, aber ein gewisses Maß an Fitness ist schon wichtig, damit er die Wanderung gut bewältigen kann.

Machst du regelmäßig längere Spaziergänge mit deinem Hund und ist er dabei nicht außer Atem?

Prima, dann bist du schon auf einem guten Weg!

Wenn du dir unsicher bist, ob dein Hund fit genug ist, ist ein Besuch beim Tierarzt eine gute Idee.

Der Doc kann deinen Hund gründlich durchchecken und dir sagen, ob er für die Bergwanderung bereit ist. Schließlich wollen wir alle, dass unsere pelzigen Kumpel gesund und munter bleiben, oder?

Tipps zu Hundegesundheit bei jedem Gelände oder am Klettern
Kleine Kraxlerei mit Ronja im Höllengebirge

Eine weitere Sache, die du beachten solltest, ist das Gelände, auf dem du wandern möchtest.

Wenn du vorhast, steile Gipfel zu erklimmen oder schwierige Kletterpassagen zu überwinden, solltest du sicherstellen, dass dein Hund das auch schafft.

Es gibt Hunderassen, die für solche Herausforderungen besser geeignet sind als andere.

Wenn du dir nicht sicher bist, frag einen Experten oder schau im Internet nach Informationen über die Eignung deiner Hunderasse für alpine Abenteuer.

Zum Beispiel hier im BERG-VAN-MAG 😉

Denk auch an das Wetter!

Bergwanderungen können sich schnell ändern, und du willst nicht mit deinem Hund in einem heftigen Gewitter oder einem Schneesturm stecken bleiben.

Informiere dich vorher über das Wetter in der Region und überlege, ob es für dich und deinen Hund gesund und sicher ist.

Zu guter Letzt:

Vergiss nicht, dass du selbst auch gut vorbereitet sein musst, um deinen Hund sicher durch die Berge zu begleiten.

Pack ausreichend Wasser, energiereiches Futter (ich bestelle bei Fressnapf immer gleich die großen Sparpacks – das ist deutlich günstiger und reicht ne halbe Ewigkeit)* und gesunde Leckerlis (die den Gelenken deiner Berg-Fellnase gut tun)* ein, damit er unterwegs genug zu trinken und zu essen hat

Denk auch an eine Erste-Hilfe-Ausrüstung für deinen Hund , falls mal etwas passieren sollte.

Welche Vorbereitungen muss ich treffen, damit mein Hund gesund bleibt?

Wenn ihr plant, mit eurem pelzigen Begleiter einen Urlaub in den Bergen zu machen, dann müsst ihr ein paar Vorbereitungen treffen, damit euer Hund gesund und munter bleibt.

Natürlich ist es wichtig, dass du deinen Hund regelmäßig bewegst und seine Kondition aufbaust. Geh mit ihm spazieren, lass ihn rennen und spiel mit ihm. So stärkst du seine Muskeln und Ausdauer, damit er den Anforderungen in den Bergen gewachsen ist.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Ernährung deines Hundes. Sorg dafür, dass er eine ausgewogene und gesunde Mahlzeit bekommt, bevor es losgeht.

Denk auch daran, deinen Hund vor Zecken und anderen lästigen Parasiten zu schützen. In den Bergen kann die Gefahr von Zeckenbissen höher sein, also verwende ein geeignetes Zeckenschutzmittel und checke deinen Hund regelmäßig nach Zecken ab.

Niemand will, dass der kleine Kumpel von unerwünschten Mitbewohnern heimgesucht wird, oder?

Ein wichtiger Punkt ist natürlich die Sicherheit deines Hundes (und dir 😉 ).

Bist du dir SICHER das er die Grundkommandos wie „Sitz“, „Platz“ und „Komm“ beherrscht? In den Bergen gibt es viele Gefahren wie steile Abhänge oder Wildtiere, und du willst sicher sein, dass dein Hund auf dich hört und nicht in Schwierigkeiten gerät.

Ein gut erzogener Hund ist wie ein zuverlässiger Wanderkamerad, glaub mir!

Apropos Sicherheit, denk auch an eine geeignete Ausrüstung für dich und deinen Hund. Eine stabile und KURZE Leine  und ein gut sitzendes Hundegeschirr sind wichtig, um deinen Hund zu sichern und ihn unter Kontrolle zu haben.

Besonders in unübersichtlichem, steilem, ausgesetzten Gelände, bei Klettereien, am Grat oder auch nur beim Queren von Weidevieh ist das von großer Bedeutung.

Denn du möchtest ja nicht, dass dein kleiner Entdecker abhaut und sich in einer misslichen Lage wiederfindet, oder?

Last but not least, informiere dich vorher über die örtlichen Bestimmungen und Regeln für Hunde in den Bergen. Manche Gebiete haben spezielle Vorschriften, wie Hunde angeleint sein müssen oder wo sie nicht erlaubt sind.

Auch das Thema Maulkorb wird nicht überall gleich geregelt.

Damit du keinen Ärger bekommst und euer Abenteuer reibungslos verläuft, lohnt es sich, vorher ein paar Informationen einzuholen. Sollte klar sein, oder?

Mit diesen Vorbereitungen sorgst du dafür, dass du und dein Hund gesund und sicher in den Bergen unterwegs seid.

Welche Gefahren lauern in den Bergen und wie schütze ich meinen Hund vor ihnen?

Eine der offensichtlichsten Gefahren sind steile Abhänge und Klippen. Da kann ein falscher Schritt schnell (lebens)-gefährlich werden.

Deshalb ist es wichtig, deinen Hund immer in Sichtweite zu haben und in unübersichtlichem Gelände an der Leine zu führen.

Eine weitere Gefahr sind wild lebende Tiere. Bären ehe nicht, aber wenn ihr glück habt: Wölfe 😎 werden euch in manchen Bergregionen begegnen.

Natürlich sind Begegnungen mit wilden Tieren eher selten, nicht so selten werden euch aber Rehe, Gämse, Murmeltiere und vor allem: Weidevieh begegnen.

Also: Leinenfrei unter bestimmten, sicheren Umständen ja. Aber ausnahmslos nur dann, wenn ihr den Jagdtrieb eures Hundes unter Kontrolle habt!

Auch das Wetter kann ein potenzielles Risiko darstellen. Plötzliche Gewitter, Schneestürme oder extreme Hitze können deinem Hund zusetzen.

Achte deshalb auf die Wettervorhersage und plane deine Wanderungen entsprechend.

Bei schlechtem Wetter ist es vielleicht besser, drinnen zu bleiben und das Abenteuer auf einen anderen Tag zu verschieben. Sicher ist sicher, oder?

Auch die Belastung durch Anstrengung und Höhe kann deinem Hund zu schaffen machen.

Achte auf die Anzeichen von Erschöpfung, wie zum Beispiel starkes Hecheln, Erbrechen oder Desorientierung.

Und wenn du dir Sorgen machst, zögere nicht, umzudrehen und sicher ins Tal zurückzukehren. Die Gesundheit deines Hundes geht immer vor!

Indem du dich über die Gefahren in den Bergen informierst und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreifst, kannst du deinen Hund vor vielen Risiken schützen. Denk daran, dass du die Verantwortung für das Wohlergehen deines Hundes trägst.

Welche Ernährungsbedürfnisse hat mein Hund am Berg?

Wenn du mit deinem haarigen Begleiter die Bergwelt erkundest, ist es wichtig, auf die Ernährungsbedürfnisse deines Hundes zu achten, damit er fit und gesund bleibt.

Nachfolgend möchte ich dir ein paar Tipps geben, wie du die Gesundheit deines Hundes am Berg erhalten kannst.

ausgewogene Ernährung und gesunde Leckerlies und Snacks für Hunde am Berg
Ein gesundes Leckerli / energiereicher Snack schadet nie 😉

Klar, eine ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel (mMn. findest du auf Fressnapf einen besseren Filter um exakt auf die Bedürfnisse deiner Fellnase einzugehen)*.

Gib deinem Hund hochwertiges Hundefutter (ab und an auch Nahrungsergänzungsmittel für Hunde), das ihm die nötigen Nährstoffe liefert.

Schau auf die Zutatenliste und achte darauf, dass Fleisch, Gemüse und Getreide enthalten sind.

Natürlich ist es auch wichtig, die Futtermenge entsprechend anzupassen, da dein Hund auf der Wanderung mehr Energie verbrennt.

Bei längeren Wanderungen oder intensiver körperlicher Anstrengung kann es auch sinnvoll sein, deinem Hund während der Tour kleine Snacks oder Energieriegel zu geben.

Diese können ihm zusätzliche Energie liefern und seine Ausdauer unterstützen.

Achte jedoch darauf, dass die Snacks gesund sind*, um seine Verdauung nicht zu belasten.

Ein weiterer – bereits angemerkter und enorm wichtiger Aspekt ist die Wasserversorgung am Berg*. Dein Hund braucht ausreichend Wasser, um gut hydriert zu bleiben, gerade in den Bergen, wo er mehr schwitzen wird.

Sorge dafür, dass du immer genug Wasser für ihn dabei hast und gib ihm regelmäßig Gelegenheit zum Trinken.

Wenn du deinem Hund zwischendurch eine Pause gönnst, kannst du auch die Gelegenheit nutzen, um seine Pfoten zu überprüfen. Auf steinigem oder heißem Untergrund können seine Pfoten beansprucht werden.

Verwende gegebenenfalls Pfotenpflege (die dein Hund ohne bedenken abschlecken kann) , um sie zu schützen und zu pflegen.

Eine gute Fußpflege ist wichtig, damit er weiterhin munter über Stock und Stein hüpfen kann.

Neben der richtigen Ernährung und Pflege ist es auch wichtig, die Ruhe- und Schlafphasen deines Hundes zu respektieren.

Gib ihm genügend Zeit zum Ausruhen und schlafen, damit er sich regenerieren kann. Schließlich braucht jeder nach einem aufregenden Tag in den Bergen eine wohlverdiente Pause, oder?

Eine Checkliste damit dein Hund gesund bleibt

Nun, du hast es fast geschafft! Aber bevor du dich auf den Weg machst, hier eine kurze Checkliste, um sicherzustellen, dass du nichts vergessen hast:

  • Tierarztbesuch zur Gesundheitsüberprüfung
  • Wander-Ausrüstung für deinen Hund packen
  • Gefahren in den Bergen kennen und vermeiden
  • Ausreichend Wasser und energiereiches Futter* mitnehmen
  • Regelmäßige Pausen für deinen Hund einplanen

Wenn du diese Punkte beachtest, steht einem gesunden und aufregenden Abenteuer in den Bergen mit deinem Hund nichts mehr im Wege!

Ich hoffe, dieser Artikel hat dir hilfreiche Informationen gegeben, um dich und deinen pelzigen Begleiter auf euer Bergabenteuer vorzubereiten.

Nun liegt es an dir!

Hast du schon Erfahrungen mit Wandern in den Bergen mit deinem Hund gemacht? Teile uns gerne deine Erfahrungen und Tipps in unserem Gipfelbuch mit!

Und denke daran: Die Berge warten auf dich und deinen besten Freund – genießt die Natur und habt eine fantastische Zeit gemeinsam! Viel Spaß dabei und wie immer: bleibt’s auf’m Weg!

Wissen durch Beiträge im BERG-VAN:MAG

Weiterführende Infos und Tipps

Ausgewogene Ernährung für Hunde bei Bergtouren & Wanderungen

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About Author /

BERG-VAN:Christian. Ich bin mit meinem Hund (Ronja Räubertochter, Maltipoo) unterwegs um Bergtouren und Wanderungen mit Hund zu testen. Weiters teste ich / testen wir (auch Ronja testet) Ausrüstung für Hund und Bergfex:Innen auf Tauglichkeit und Sicherheit in den Bergen.

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